In der Oktoberausgabe 2022 der „Neuen Dölauer Zeitung“ wurde auf Seite 3 mit der Frage „Sollten Stolpersteine auch in Dölau verlegt werden?“ über das Schicksal verfolgter Dölauer Familien während der faschistischen NS-Zeit berichtet.

Dieses internationale Vorhaben der Erinnerung mittels Pflastersteinen, die auf einer Messingkappe Hinweise zu den Verfolgten jener Zeit besitzen, wurde durch den Kölner Künstler Gunter Demmig 1992 ins Leben gerufen. Auf Grund des Artikels hat sich der Zeit-Geschichte(n) –Verein für erlebte Geschichte e.V. dem Anliegen angenommen. Am 17.04.2023 stellte Frau Bischoff (Bild 1) vom genannten Verein im Begegnungscafé Dölau das Projekt der Stolpersteine vor.
Bild 1
In diesem Zusammenhang bestätigte sie die Verlegung von Stolpersteinen in Dölau. Am 20. Juni werden in Halle an fünf Adressen Stolpersteine verlegt. Laut bisherigem Zeitplan werden ab 15:30 Uhr in der Elbestraße 34 für Isidor Lewin, Elsbeth und Alfred Silberberg und in der Hufelandstraße 32 für Richard Laqueur diese Steine in Dölau verlegt. Die Verlegungen dauern jeweils etwa 20 Minuten.Einen detallierten Zeitplan, sowie Biographien zu den einzelnen Stolpersteinen werden auf der Internetseite https://www.zeit-geschichten.de/termine/ und unter der Rubrik „Termine“ dieser Seite ca. zwei Wochem vor der Verlegung veröffentlicht. (BW)

