Eine Baustelle westlich von Dölau Seit über 15 Jahren wurde um den Bau des Autobahnabschnittes der A 143 zwischen Bennstedt und der Anbindung an die A14 nördwestlich von Halle (Autobahndreieck Halle Nord) gestritten. Nun ist das Projekt genehmigt. Seit dem 3.Dezember 2019 laufen die Bauarbeiten an dem letzten Teil des Autobahnringes um Halle.

Es wurde in der Vergangenheit viel in den Medien über die Westumfahrung Halles berichtet. Da jedoch auch in in Dölau über das Thema diskutiert und spekuliert wird, sind hier einige Informationen zusammengefasst. Zu den ersten Bauprojekten gehört die Anschlussstelle Salzmünde.


Bau der Ortsumgehung Salzmünde, d.h. Umverlegung der L 159 (Landstraße Dölau – Salzmünde) südlich an Salzmünde vorbei. Diese neue Straße erhält die Bezeichnung L 159n. In dieser Bauphase kommt es zeitweise zu einer mehrwöchigen Sperrung der Landstraße 173 (Straße von Salzmünde über Köllme nach Bennstedt).

Bau des Lärmschutztunnel Salzmünde mit einer Steilböschung in südlicher Richtung.
Abbildung 2: Visualisierung Lärmschutztunnel Salzmünde – Blick in Richtung Norden zum Ortsteil Schiepzig.
– Lärmschutzwand im Zuge der Saalebrücke mit durchsichtiger Einhausung
– Anlage geschlossene Gehölzpflanzung zwecks Abschirmung der Ortslage Salzmünde
– Bauzeit: ca. 60 Monate


Visualisierung der Saalebrücke mit durchsichtiger Einhausung


Markant ist die beginnende Tonschicht, die sich vor 85-35 Millionen Jahren als Verwitterungsprodukt der ehemaligen Porphyrerhebungen gebildet hat. Aus den im Porphyr enthaltenen Feltspaten hatte sich hier Kaolin gebildet, das zur Porzellanherstellung verwendet wurde.
Quellen: DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) – BAB 143 – Westumfahrung Halle
Bürgerinformation Gemeinde Salzatal
Fotos 1-5: Bernd Wolfermann
Abb. 1-3 : DEGES
