Wenn man am Ende eines Jahres auf die vergangenen Tage zurück blickt, gibt es sicherlich viele wichtige Ereignisse, die einem in Erinnerung sind. Ob aus dem familiären Umfeld, der Arbeitswelt, der Gesellschaft oder der Politik. Stellvertretend sei hier das Umweltproblem erwähnt. Das vergangene Jahr 2018 ist das trockenste und wärmste Jahr seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen.
In diesem Jahr haben viele Bauern große Ernteverluste hinnehmen müssen. Selbst die Kleingärtner haben wohl noch nie so viel gießen müssen, wie in vergangenen Jahren, wenn sie die Früchte in ihren Gärten ernten wollten. Selbst Flachwurzler, wie Fichten sind teilweise vertrocknet und Bäume in der Dölauer Heide tragen Spuren des trockenen und warmen Jahres. Ob sie weitere trockene Jahreszeiten überleben ist nicht sicher.
Auch wenn die Meinungen der Ursachen auseinandergehen, fakt ist, dass die Erdtemperatur gestiegen ist. Prognosen und Berechnungen der Wissenschaftler sagen nichts Gutes voraus. Deshalb sollte sich jeder Bewohner dieser Erde dafür einsetzen, dass jeder Mensch entsprechend seinen Möglichkeiten einen Betrag für eine bessere Umwelt leistet. Technisch gibt es bereits viele Alternativen.Diese müssen nur umgesetzt und durch Verantwortungsträger angewiesen werden. Sei es z.B. die Einführung der Brennstoffzelle im PKW mit seinem Energieträger Wasserstoff, der Ersatz des Dieselkraftstoffes durch flüssige organische Wasserstoffträger (LOHC). oder der verstärkte Einsatz photochemischer Verfahren in der Industrie. Gekoppelt mit Stromgewinnung aus Wind, Wasser, Erdwärme u.a. wäre dies ein Anfang für ein sicheres Leben von uns und der nächsten Generationen. In diesem Sinne ein besseres neues Jahr und keine brennende Umwelt, wie in unserem Video.
Beitrag: Bernd Wolfermann, Dezember 2018
